Rinke Langsurer Brüderberg Muschelkalk 2015

von Rinke

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Herkunft Deutschland
Anbaugebiet Mosel
Rebsorte(n) Chardonnay
Lage Langsurer Brüderberg
Ausbau großes Holzfass / Fuder
Kategorie Weißwein
Erzeuger Rinke
Geschmack trocken
Weinstil elegant & komplex
Gelegenheit Aromenschmauss - Festessen, No Mainstream - mal was Anderes
Ausbau im Detail Großes Holzfass
Rebsorten im Detail Gemischter Satz, Chardonnay 90% verschiedene Klone und 10% sonstige Burgundersorten
Boden Muschelkalk
Jahrgang 2015
Lagerzeit 2020
Inhalt 0,75 l
Alkoholgehalt 11,5 %
Restzucker 3,3 g/l
Säure 7,0 g/l
Allergene enthält Sulfite
Speisen Fisch, Geflügel, Kalb
Trinktemperatur 10-12° C.
Verantwortlicher Weingut Rinke, Marienholzstraße 69, 54292 Trier

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  • Beschreibung

    Der Muschelkalk vom kleinen, aber äußerst feinen Weingut Rinke stellt den Einstiegswein dar. Er ist ein Mischsatz aus ca. 90% Chardonnay aus verschiedenen Klonen und 10% sonstigen Burgundersorten aus der Lage Langsurer Brüderberg. Der Ausbau erfolgt weitestgehend im 1.200 Liter Holzfass. Ein maximaler Ertrag von 40 hl/ha garantiert Genuss auf hohem Niveau.

    Der Langsurer Brüderberg ist der Einstiegswein und zeigt was man aus Burgunder an der Mosel so machen kann. In der Nase zeigt er sich fein und elegant, mit vielen Zitrusaromen, Quitte und Aprikose, die Mineralität kommt im Hintergrund dazu. Im Mund eher schmal und nicht so breit und plump wie viele andere Chardonnays. Sehr extraktreich, mit komplexer Struktur. Toller Speisebegleiter.

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  • Winzer & Weingut

    Erst im Jahr 2006 hat das Ehepaar Rinke als Quereinsteiger eine zusammenhängende Parzelle von ca. 3 ha an der Südlichen Weinmosel in Langsur, unmittelbar vor der Luxemburgischen Grenze erworben.

    Es handelt sich um die einzigartige Terrassenlandschaft des Langsurer Brüderbergs, eine alte, vergessene Grand Cru Lage mit einer Steigung zwischen 50 und 70 Grad. Das Areal bestehend aus Muschelkalkboden, das wie geschaffen für die Erzeugung großer Burgunder-Weine ist. Die Fläche, die vormals in kleine Einzelparzellen zerklüftet und verwildert oder mit Elbling bepflanzt war, wurde komplett gerodet und überwiegend mit ertragsarmen burgundischen Chardonnay-Klonen, sowie etwas Pinot Blanc, Grauburgunder, Traminer, Muskateller und Viognier bepflanzt. 

    Die verschiedenen Rebsorten stehen im Weinberg in zufälliger Anordnung und werden zusammen geerntet und ausgebaut (in Österreich wird dieses Verfahren als “Gemischter Satz” bezeichnet, in Portugal - insbesondere am Douro - gibt es solche Weinberge ebenfalls und werden zumeist als Vinhas Vehlas bezeichnet). 

    Im Gegensatz zur Cuvée, die ein Verschnitt fertig vergorener Weine ist, handelt es sich hierbei um eine natürliche Cuvée, die im Weinberg entsteht. Mit der Neubepflanzung des Langsurer Brüderberges waren Rinke das erste Weingut, welches dieses Verfahren, das im 19. Jahrhundert noch sehr gebräuchlich war, an der Mosel wiederbelebt haben. 

    Ein “Gemischter Satz” zeichnet sich aufgrund der unterschiedlichen Reifegrade der beteiligten Rebsorten durch Vielschichtigkeit und aromatische Komplexität aus. Da sich Österreich die Bezeichnung “Gemischter Satz” schützen ließ, muss Rinke diese Verfahrensweise als “Mischsatz” bezeichnen.

    In den letzten Jahren wurde die Rebfläche im Langsurer Brüderberg durch Pinot Noir ergänzt. Auch beim Pinot Noir wir dauschließlich auf burgundische Klone mit geringem Ertragsansatz gesetzt. Seit 2015 werden zusätzlich einige Parzellen in bester Steillage an der Saar (Oberemmeler Altenberg, Wiltinger Klosterberg und Wiltinger Braunfels) bewirtschaftet. Diese Weinberge sind mit Riesling, dem sehr seltenen Pinot Noir Précoce (Frühburgunder) und Pinot Noir bepflanzt. Es handelt sich ausschließlich um Schiefer-Steil- und Steilstlagen, die zum größten Teil noch in Einzelpfahlerziehung stehen. Die Rieslingweinberge an der Saar sind im Durchschnitt 50 Jahre alt (“Alte Reben”) und zeichnen sich durch niedrigen Ertrag, Dichte und Vielschichtigkeit aus.

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